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Vikings
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Der Begriff Wikinger (isl.: Víking, aus dem altnordischen „víkingr“) wird üblicherweise verwendet, um die nordischen (skandinavischen) Entdecker, Krieger, Händler und Piraten, welche raubten, plünderten, handelten und erforschten, zu bezeichnen. Die Wikinger ließen sich in weiten Teilen Europas und den Nordatlantischen Inseln während des späten achten bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts nieder. Die Nordmänner nutzten ihre berühmten Langschiffe, um östlich bis nach Konstantinopel zu reisen und die Wolga in Russland zu bereisen, westlich reisten sie bis nach Island, Grönland und Neufundland und südlich bis nach Al Andalus. Diese Periode der Entdeckungsreisen der Wikinger - bekannt als die Wikingerzeit - ist ein wesentlicher Bestandteil der mittelalterlichen Geschichte Skandinaviens, Großbritannien, Irlands und dem restlichen Europa im Allgemeinen.
 
Beliebte Vorstellungen von den Wikingern unterscheiden sich oft von dem komplexen Bild, welches von der Archäologie und den niedergeschriebenen Quellen aufgezeigt wird. Ein allzu stilisiertes romantisches Bild des Wikingers als germanischen edlen Wilden hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert, entwickelte sich und wurde weithin propagiert während des Wiederauflebens des Wikingertums im 19. Jahrhundert. Das Bild der Wikinger als gewalttätige Bestien und Barbaren oder wagemutige Abenteurer hat viel den Mythen des modernen Wikingers zu verdanken, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts Gestalt angenommen haben. Heutige populäre Darstellungen sind in der Regel sehr klischeehaft und präsentieren die Wikinger als die uns vertrauten Karikaturen eben dieser.
 
Das altnordische feminine Nomen Víking bezieht sich auf Expeditionen nach Übersee den Buchten entlang. Es erscheint in den alten Runeninschriften der Wikingerzeit und in den späteren mittelalterlichen Schriften als Ausdruck wie als Phrase „fara í Víking", was soviel meint wie „auf eine Expedition gehen". In späteren Texten wie den isländischen Sagas, bedeutet die Phrase „fara í Víking“ soviel wie die Teilnahme an Überfällen oder Piraterie und nicht bloß einfache Seefahrtsunternehmungen zwecks Handel und Gewerbe. Das damit verbundene altnordische maskuline Substantiv „Víkingr“ erscheint in der Skaldendichtung der Wikingerzeit und auf mehreren Runensteine in Skandinavien, wo es sich auf einen Seemann oder Krieger bezieht, welcher an Expeditionen nach Übersee teilgenommen hat. Die Form tritt manchmal auch als Name auf einigen schwedischen Runensteine auf. Es gibt wenige Hinweise auf eine vorhandene negative Nebenbedeutung des Begriffs vor dem Ende der Wikingerzeit. Unabhängig von der möglichen Herkunft des Begriffs wurde das Wort verwendet, um eine Tätigkeit und diejenigen, die an dieser Tätigkeit teilnahmen, zu bezeichnen und keine ethnischen oder kulturellen Gruppen zu bezeichnen.
 
Im Alt Englischen, erscheint das Wort „Wicing“ erstmals in dem angelsächsischen Gedicht "Widsith", welches vermutlich aus dem 9. Jahrhundert stammt. Im Alt Englischen und in der Geschichte der Erzbischöfe von Hamburg-Bremen, niedergeschrieben durch Adam von Bremen etwa um das Jahr 1070, ist der Begriff ein Synonym für Piraten. Wie im Altnordischen wurde der Begriff nicht verwendet, um eine Ethnie, Volk oder Kultur zu beschreiben. Das Wort ist in keiner der erhaltenen Mittelalterlichen Englischen Texte wiederzufinden.
 
In den modernen skandinavischen Sprachen bezieht sich das Wort „Víking“ in der Regel speziell auf jene Leute, die an eben jenen Expeditionen teilnahmen. Einzug in das moderne Englisch erhielt das Wort „Viking“ während des 18. Jahrhunderts und der Wiederbelebung der Wikinger-Sagen. Hier wird es oftmals romantisch stilisiert mit einem heroischen Unterton von "barbarischen Kriegern" oder „edlen Wilden“ verklärt. Während des 20. Jahrhunderts wurde die Bedeutung des Begriffs erweitert, um nicht nur Seeräuber und Plündererer aus Skandinavien zu beschreiben, sondern wurde vielmehr verwendet, sämtliche Skandinavier, die in der Zeit vom späten 8. bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts oder von etwa 700 bis etwa 1100 lebten, zu beschreiben. Als Adjektiv wird das Wort verwendet, um einen gewissen Idealismus, Phänomene oder Artefakte zu beschreiben, welche mit den Skandinaviern in Verbindung gebracht werden und sich auf ihr kulturelles Leben in diesen Jahrhunderten beziehen, so wie etwa die Ausdrücke "Wikingerzeit", "Wikinger Kultur", "Wikinger Kunst", "Wikinger Religion", "Wikingerschiff" oder ähnliche. Die Menschen des Mittelalters in Skandinavien werden auch als Nordmänner bezeichnet, obwohl dieser Begriff eigentlich nur für die Altnordisch sprechenden Völker von Skandinavien zutreffend ist und nicht die Sami mit einbezieht.

 
 
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