Highlights auf Island - 11 Tage Selbstfahrertour

SELF08 - Eine Selbstfahrertour durch das "richtige" Island

Wir organisieren eine Vielzahl von individuellen Selbstfahrertouren. Erkunden Sie Islands einzigartige Natur, einschließlich Nationalparks, großartiger Wasserfälle, atemberaubender Gletscher, imposanten Vulkane und heißen Quellen.

Im Folgenden finden Sie die Beschreibung einer Tour um Island ausgelegt für 11 Tage und 10 Nächte. Sie werden all die bekannten Attraktionen der Insel besuchen wie die Hauptstadt Reykjavik, den Gullfoss Wasserfall, Geysir und einige andere heiße Quellen, die Nationalparks Thingvellir und Skaftafell, die Jokulsarlon Gletscherlagune, Jokulsargljufur Nationalpark, Dettifoss, Hveravellir und vieles mehr. Natürlich alles individuell an Ihre Wünsche angepasst.

Abholung und Abgabe des Mietwagens findet am KEF International Airport statt. Auf Nachfrage buchen wir Ihnen gerne Unterkünfte für die Nächte vor und/oder nach der Tour.


Verfügbarkeit:

ganzjährig *

Dauer:

11 Tage / 10 Nächte

Inklusive:

Hochwertiger Mietwagen

Unbeschränkte Freikilometer

Unterkunft mit Frühstück

Detaillierte Reisebeschreibung

Nicht enthalten:

Kraftstoff

Mahlzeiten

Auslandsflüge

* Der Hochlandteil dieser Tour ist nur im Sommer offen (Jul - Sep). Außerdem benötigen Sie einen Allradantrieb. Ansonsten bleiben Sie auf der Ringstraße Nr. 1.


REISEABLAUF

Tag 1

Holen Sie Ihren Mietwagen am KEF Internation Airport ab (sofern Sie diese Option bei Ihrer Buchung gewählt haben und uns Ihre genauen Ankunftszeiten mitgeteilt haben). Fahren Sie die Halbinsel Reykjanes entlang es ist der südwestlichste Punkt Islands und gleichzeitig der jüngste Teil des Landes. Der Mittelatlantische Rücken trifft hier auf das Ufer und vulkanische Anzeichen sind überall auf der Halbinsel zu finden. Lavafelder, Lavatunnel, Spalten und heiße Quellen können an zahlreichen Orten gefunden werden. Auf dem Weg in die Hauptstadt können Sie einige entspannte Stunden in dem Thermalbad der Blauen Lagune verbringen.

Optional: Abendessen in Reykjavik - Restaurants


Tag 2

Fahren Sie nach Hellisheiði, östlich von Reykjavik, und besuchen Sie das dortige Geothermie-Kraftwerk Hellisheiðarvirkjun. Die Anlage befindet sich in Hengill, welches ein aktiver Vulkanrücken im südwesten Islands ist. Die Aufgabe der Anlage ist es die steigende Nachfrage nach Strom und Warmwasser in den industriellen und privaten Sektoren zu decken. Derzeitig generiert das Kraftwerk ca. 303 MW Elektrizität und bis zu 400 MW thermale Energie was die Anlage zu dem größten geothermalen Kraftwerk weltweit macht, in Hinblick auf die Leistung.

In der Nähe des Kraftwerks befindet sich der Zentralvulkan Hengill. Die geothermische Region um das Hengillplateau herum ist die zweit stärkste der Erde. In dieser Gegend herrschen hohe Temperaturen vor da sich eine vulkanische Kammer darunter befindet. An der Oberfläche gibt es Tausende heiße Quellen und dampfende Erdspalten.

Nach dem Besuch des Hellisheiði Geothermie Kraftwerks überqueren Sie den Mittelatlantischen Rücken und fahren von der Amerikanischen Kontinentalplatte auf die Eurasische. Dort erreichen Sie bald das Dorf Hveragerði („Dorf der heißen Quellen“), wo Sie einen Spaziergang rund um die heißen Quellen unternehmen können. In den Tälern in der Nähe des Dorfes finden Wanderer eine Reihe von Pfaden die bis hinauf auf das Vorfeld des ansteigenden Plateaus führen. Dort hat geothermische Aktivität dazu geführte, dass man eine farbenprächtige Auswahl von Moosen, Flechten und schwefelsäurehaltigen Felsen hat. Heiße Quellen finden Sie überall auf Ihrem Weg. Hier finden Sie auch einen kleinen warmen Fluss und Sie werden nirgends auf der Welt eine bessere Gelegenheit für ein warmes Bad finden nicht mal in einem 5 Sterne Hotel.

Der Solheimajökull Gletscher, der südweltliche Auslass der Mýrdalsjökull Gletscherkappe, ist ca. 8 km lang und 1 - 2 km breit. Sein Schmelzwasser fließt durch den Fluss Jokulsa ab welcher manchmal als der "Stinkende Fluss" bezeichnet wird. Der unangenehme Geruch rührt von unter dem Gletscher liegenden hoch temperierten Schwefelsäurefeldern her. Der Reiseveranstalter Exteme Iceland bietet geführte Wanderungen auf den Gletscher an mit allem was Sie dafür brauchen. Warme Kleidung müssen Sie allerdings selber mitbringen. Die Kleine Halbinsel, oder das Kap Dyrhólaey (120 m) ist an der Südküste Islands gelegen ganz in der Nähe des Dorfs Vík in Mýrdalur. Es ist eine Inslel vulkanischen Ursprungs. Das isländische Wort "eyja" bedeutet Insel. Von dieser Erhöhung aus haben Sie einen hervorragenden Ausblick auf die umliegende Landschaft. Im Norden auf den großen Gletscher Mýrdalsjökull, im Osten auf die schwarzen Lavasäulen von Reynisdrangar die aus dem Meer ragen, im Wesen blicken Sie auf die Küstenlinie in Richtung Selfoss und vor Ihnen auf einen riesiegen schwarzen Lavabogen der im Meer steht welcher der Insel ihren Namen gab ("Die Insel mit dem Hügeltor"). Im Sommer brüten viele Papageientaucher in der Kliffseite der Halbinsel Dyrhólaey.

Optional: Schneemobiltour am Myrdalsjokull Gletscher (ganzjährig)


Tag 3

Mýrdalsjökull Gletscher ist der viert größte Gletscher Islands mit dem Zentralvulkan Systhem von Katla darunter. In der Nähe der Dörfer Vík und Mýrdalur befindet sich ein Sandstrand, der einige fantastische Sehenswürdigkeiten wie Wassertunnel und -höhlen sowie malerische Basaltsäulen-Formationen vorzuweisen hat. Der Strand erodiert mehr und mehr, sodass das Meer schleichend, aber beständig, in Richtung der Häuser des Dorfes vorrückt. Vom Strand hat man einen schönen Blick auf den prächtigen Reynisdrangar Gipfel sowie eine Reihe von schwarzen Basaltsäulen draussen auf dem Meer. Der Strand wird von vielen als einer der schönsten Strände in Island bezeichnet.

Östlich der Ortschaft Vík fahren Sie über die Sandflächen Mýrdalssandur, diese Sandebene umfasst ca. 700 km² aus schwarzem Lavasand und Asche. Sie wurde von den Gletscherflüssen und den häufigen Flutwellen von dem Vulkan Katla gebildet welcher schlafent unter dem Mýrdalsjökull Gletscher liegt. Der Krater des Vulkans Katla, der etwa 100 km² groß ist und fast 700 Meter tief, ist mit Eis gefüllt. Eruptionen des Vulkansystem Katla fanden bisher rund 20 Mal seit der Besiedlung Islands statt. Die letzte Eruption geschah im Jahr 1918. Die Eruption setzte riesige Mengen an Gletscherwasser frei und führte zu Überschwemmungen in allen Richtungen. Die Ausbruchswellen des Gletscherwassers sind so mächtig, dass sie nicht selten Straßen und Brücken zerstören.

Östlich vom Eldgjahraun Lavafeld fahren Sie über den Gletscherfluss Kudafljot, wo Sie das historische Lavafeld Skaftareldahraun erreichen, welches in einer riesigen Eruption aus der Lakagigar Kraterreihe gebildet wurde. Der Ausbruch, der auch als Skaftáreldar ("Skafta Fluss Feuer") oder Sidueldur bekannt ist, begann am 8. Juni 1783 und dauerte bis 7. Februar 1784. Das Lavafeld umfasst 11.656 km² und 14 km³.

Viele Bauernhöfe und landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden in der Zeit nach dem Ausbruch durch den katastrophalen Ascheregen zerstört. Die meisten Nutztiere in der Gegend starben an den Folgen. Die Emission von Schwefel-Aerosolen führten zu den rückwirkend schlimmsten klimatischen und sozialen Umweltfolgen des letzten Jahrtausends. In Großbritannien wurde der Sommer von 1783 als "Sand-Sommer" bekannt auf Grund des Ascheregends. Die Gase wurden durch die konvektive Eruptionssäule in Höhen von etwa 15 km (~10 Meilen) transportiert. Die Aerosole verursachten eine Abkühlung der gesamten nördlichen Hemisphäre.

Die Schlucht Fjaðrárgljúfur liegt an der Straße zur Lakagigar Kraterreihe. Der Fluss Fjaðrá stöhmt in Kaskaden die Felswand herunter in die spektakuläre Schlucht. Eine Wanderung durch diese Gegend ist jede Mühe wert.

Die Felsformation Dverghamrar ist eine eigentümliche Basaltsäulengruppe, welche entstand als sich in der letzten Eiszeit hier noch die Oberfläche des Ozeans befand. Die Dverghamrar Basaltsäulenformationen wurden mittlerweile in einer besonderen Liste für schützenswerter Orte aufgenommen.

Skeiðarársandur ist eine enorme Sandfläche, die vom Skeiðarárjokull Gletscher bis ins Meer reicht. Es ist die größte Sandebene der Welt mit 1300 km². Wie viele andere Sandebenen in der Region ist sie durch die Flutwelle, die auf einen Ausbruch des Vulkans unter der Gletschkappe zurück zu führen ist, entstanden. Der letzte Ausbruch im Jahr 1996 wurde von dem Zentralvulkan-System Grimsvötn verursacht. In der Nähe des Gletschers sind die Sandflächen sehr felsig mit zum Teil gewaltigen Felsbrocken, aber je weiter man ans Meer kommt, verwandeln sich die Sanderebenen in Kies- und Schlammflächen. Diese Sanderebenen sind essentiell für die Seehunde, welche diese Flächen als Aufzuchtsort für ihre Jungen nutzen. Hier befinden sich auch die größten Brutstätten für die große isländische Raubmöwe. Die Brücke über den den Fluss Skeiðará ist die längste Brücke in Island und etwa 900 m lang.

Das Naturschutzgebiet Skaftafell ist Teil des Vatnajökull Nationalparks. Die Gletscherzungen des Skeiðarárjokull Gletschers, Morsarjökull und Skaftafellsjökull verleihen dem Nationalpark eine majestätische Landschaft und es gibt nur wenige Orte in Island, wo man leichter in Kontakt mit der großen weißen Welt des Landes in Berührung kommen kann. In Skaftafell finden Sie viele verschiedene Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Optional: Geführte Gletscherwanderung - Erleben Sie das blaue Eis (Feb - Okt)


Tag 4

Wandern Sie am Morgen auf einem der vielen Wanderwege im Skaftafell Naturschutzgebiet. Wählen Sie einen der für Sie passend ist. Nahe dem Skaftafell befinden sich zwei sehr interessante Gletscher, Skaftafellsjökull und Svinafellsjökull.

Der Öræfajökull Gletscher ist ein Zentralvulkan mit einem Krater. Der Gipfel des Öræfajökull Gletscher heißt Hvannadalshnjukur, 2110 Meter hoch und der höchste aller Gipfel in Island. Der Vulkan unter dem Öræfajökull Gletscher ist zwei Mal ausgebrochen in der Vergangenheit, im Jahr 1362 sowie im Jahr 1727.

Östlich des Öræfajökull Gletschers wachsen mehrere Gletscherzungen immer weiter, wie der Stigarjökull, Hólarjökull, Kviarjökull, Hrutarjökull und Fjallsjökull. Durch den Rückzug der Gletscher auf Grund der globalen Erderwärmung bildetet sich ein Gletschersee vor den Gletschern Kviarjökull und Fjallsjökull.

Der Breiðamerkurjökull Gletscher ist der größte Auslassgletscher der Vatnajökull Eiskappe. Vor rund 100 Jahren hat die Gletscherzunge noch fast bis zum Meer gereicht, damals waren es nur etwa 200 Meter zwischen der Brandung des Ozeans und der Spitze der Gletscherzunge. Der Gletscher begann sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts zurückzuziehen. Eine Gletscherlagune hat sich vor der Gletscherzunge im Jahr 1935 gebildet, die Jökulsárlón Gletscherlagune. Die Lagune war im Jahr 1975 8 km² groß, heute sind es schon 20 km². Die Gletscherlagune ist der tiefste See auf Island, 284 Meter tief mit zahlreichen Eisberge die darin schwimmen. Bei einer Bootsfahrt auf der Lagune bekommen Sie die Möglichkeit die Eisberge aus nächster Nähe zu betrachten. Eine Bootsfahrt auf der Lagune inmitten der riesigen Eisberge ist ohne jeden Zweifel ein Highlight während eines Besuchs der Insel. Die Eisberge sind über 1.000 Jahre alt. Ohne Frage eine der malerischsten Sehenswürdigkeiten im Süden des Landes. Die Dauer einer solchen Bootstour auf der Jokulsarlon Gletscherlagune beträgt ca. 40 Minuten.

Die Fahrt von der Jökulsárlón Gletscherlagune Richtung der Stadt Höfn in Hornafjörður dauert in etwa eine Stunde. Es gibt viele Auslassgletscher auf dem Weg vom Vatnajökull zu sehen, wie etwa den Skálafellsljökull, Heinabergsjökull, Fláajökull und den Hoffellsjökull. In unmittelbarer Nähe davon sind Täler mit endlosen Möglichkeiten zum Wandern in einer interessante und schönen Landschaft.

Von Höfn in Hornafjörður dauert es ungefähr eine Stunde, um in das Dorf Djúpivogur zu fahren. Es ist eine kleine Stadt mit einer Handelstradition seit 1589 und einer langen Geschichte der Fischerei. Es ist eine Region von unvergleichlich schöner Landschaft. Langabud, das älteste Haus in Djúpivogur, ist aus Baumstämmen und wurde ursprünglich im Jahre 1790 erbaut. Das Haus wurde renoviert und ist heute das kulturelle Zentrum in Djúpivogur. Es beherbergt ein Museum für den Bildhauer Rikhardur Jónsson sowie eine Galerie für Kunsthandwerk und eine Cafeteria. Der hoch aufragende Berg Búlandstindur, der 1069 Meter hoch ist, dominiert das Landschaftsbild. Der Berg ist pyramidenförmig und viele glauben, dass es sich um eine Quelle kosmischer Macht handelt. Das Restaurant im Hotel Framtið ist sowohl unter den Einheimischen als auch unter den Touristen sehr beliebt. Das Personal arrangiert auch alle Arten von Aktivitäten und Wanderungen, von Hochseefischen und abendlichen Bootsfahrten zu Wanderungen in der Natur und Besichtigungen der schönen, geheimnisvollen und geologisch interessanten Berge und Fjorde in der Nähe.

Unterbringung in Djúpivogur.

Optional: Bootstour Tickets - Jokulsarlon Gletscherlagune (Apr - Okt)


Tag 5

Setzen Sie Ihre Reise fort von Djúpivogur entlang des Bergpasses Oxi zum Lagarfljot See von wo aus Sie eine Wanderung zum Hengifoss Wasserfall unternehmen könne oder folgen Sie dem Weg in den Hallormsstaðaskógur Wald.

Der See Lagarfljot (auch als Lögurinn bekannt) liegt im Osten von Island nahe der Stadt Egilsstaðir. Er ist 53 km² groß, 25 km lang, hat eine Breite von 2,5 km und ist an seiner tiefsten Stelle 112 m tief. Der Fluss Lagarfljot fließt durch den See.

Hallormsstaðaskógur, in der Nähe des Sees, ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Island. Ebenfalls in der Nähe befindet sich der Hengifoss, ein absolut eindrucksvoller Wasserfall mit einer Höhe von 118 m, einer der wohl höchsten Wasserfälle der ganzen Insel. Unweit davon entfernt gibt es einen anderen Wasserfall namens Litlanesfoss. Wie in dem schottischen See Loch Ness, soll auch in diesem See ein ähnliches Wesen beheimatet sein, welches den Namen Lagarfljotsormurinn trägt. Von Egilsstaðir fahren Sie nach zum Mývatn See.

Entspann Sie am Abend in der geothermal Spa Anlage Jardbodin in der Nähe von Mývatn. Untergebracht sind Sie heute in der Mývatn See Regioin.


Tag 6

Erkunden Sie die Naturwunder des Sees Mývatn und Umgebung, darunter die mystischen Lavaformationen bei Dimmuborgir. Besuchen Sie das vulkanische Gebiet von Krafla zusammen mit den bunten schwefelhaltigen Hängen des Namaskarð Passes.

Es gibt nicht viele Orte auf Island, die eine Bergkulisse wie Mývatnssveit besitzen und es lohnt sich, durch die Heidelandschaft von Mývatnsheiði zu wandern und diese zu genießen. Die meisten der Berge in der Nähe des Sees Mývatn entstanden während subglazialen Eruptionen vor ein paar tausend Jahren. Die Berge sind leicht erreichbar und man wird oben mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Mývatn ist der sechstgrößte See Islands mit 37 km². Der See liegt 277 Meter über dem Meeresspiegel und es befinden sich viele kleine Inseln darin. Der See ist von nährstoffreichem Quellwasser gespeist und hat eine Fülle von Wasserinsekten (Chironomiden und Cladoceren), die ein attraktives Nahrungsangebot für Enten bilden. Dreizehn Entenarten nisten hier. Die Artenzusammensetzung der Enten ist eine einzigartige Mischung der eurasischen und nordamerikanischen Arten zusammen mit borealen und arktischen Arten. Die meisten der Enten sind Zugvögel (Ankunft: Ende April - Anfang Mai) aus dem nordwestlichen Europa. Die Häufigste ist die Reiherente, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingewandert ist. Die Bergente ist die zweithäufigste Entenart. Eine silikatische Alge, welche hier im See produziert wurde, wurde seit 1967 exportiert, der Produktion ist jedoch seit 2004 eingestellt. Heute bieten die Einheimischen die heilenden Kräfte der natürlichen Erdwärmebäder an welche eine einzigartige Mischung aus gesundheitsfördernden Mikroorganismen wegen der silikatischen Algen, Mineralien, weiteren Silikaten und der Geothermie enthalten. Dies ist zum Anziehungspunkt für Touristen geworden.

Die Gegend ist eine der beliebtesten Anziehungspunkte für Touristen des geanzen Landes. Sie bietet eine Vielzahl von Unterkünften, Dienstleistungen, Restaurants und Aktivitäten das ganze Jahr über.

Erkunden Sie die Umgebung auf zahlreichen gut markierten Wegen oder folgen Sie den Schildern entlang der Straßen zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Nehmen Sie sich viel Zeit und vergessen Sie alles andere während Sie die Schönheit der Landschaft bewundern mit seiner vielfälltigen Flora und Fauna.

Orte die Sie nicht verpassen sollten sind Hverfjall, Dimmuborgir, Grjotagja, Skutustaðagigar, Höfði, Lofthellir, Leirhnjükur, Krafla und die heißen Quellen östlich von Namskarð und - zuletzt aber nicht weniger schön - die Krater des Ludent und Viti (Hölle)

Insgesamt 450 Einwohner leben im Bezirk Skutustaðahreppur darunter rund 200 Dorfbewohner in Reykjahlið. Die Unterbringung erfolgt wieder am Mývatn See.


Tag 7

Vom See Mývatn gelangen Sie problemlos zum Wasserfall Dettifoss und ebenso zum Hafragilsfoss, Rettarfoss und Vigafoss. Begeben Sie sich auf eine Wanderung in Hölmatungur und Hljóðaklettar. Von Hljóðaklettar fahren Sie weiter nach Ásbyrgi, eine prächtige hufeisenförmige Schlucht im Jökulsárgljúfur Nationalpark. Von Ásbyrgi fahren Sie nach Husavik, wo sich Ihre Unterkunft befindet.

Seit Tausenden von Jahren ist er einer der größten Flüsse Islands, der Jökulsá á Fjöllum. Er fließt beständig unter dem Gletscher Vatnajökull. Es schlängelt sich durch eine Landschaft unterschiedlichster Art über eine Entfernung von ca. 200 km bis er in das Meer in die Bucht des Öxarfjörður Fjord mündet. Auf seiner langen Reise hat der Fluss zahlreiche Schluchten im felsigen Hochland geformt. Im Westen von Holsfjöll bildete er die Kaskaden über welche der Dettifoss in diese eindrucksvolle Schlucht eintaucht. Die Jökulsárgljúfur Schlucht (gljúfur=Schlucht), die ihren Namen von eben jenem Fluss hat erstreckt sich bis zur Brücke über den Fluss auf der Straße 85. Die Schlucht ist ca. 25 km lang, einen halben Kilometer breit und an mehreren Stellen erstreckt sich diese bis in eine Tiefe von über 100 Metern.

Der Nationalpark in der Umgebung der Schlucht Jökulsárgljúfur wurde 1973 gegründet. Der Park wurde ständig erweitert. Seit dem Jahr 1978 gehört daher auch Ásbyrgi zu dem geschützten Gebiet. Als der Vatnajökull Nationalpark, der größte Nationalpark in Europa, im Jahr 2008 gegründet wurde, wurde Jökulsárgljúfur ein Teil von diesem. Der Park umfasst alle Canyons im Westen des Jökulsá. Im Jahr 1996 wurde das Gebiet um Dettifoss, Selfoss und Hafragilsfoss östlich von Jökulsá zu einem nationalen Denkmal erklärt. Das Naturpark-Besucherzentrum, Gljúfrastofa in Ásbyrgi, beherbergt eine Touristeninformation mit einer großen Geologie-Ausstellung.

Zu den namenhaften Perlen des Parks, zählen neben den oben genannten Wasserfällen, weiter Attraktionen wie Vesturdalur, Hljóðaklettar, Hölmatungur und Ásbyrgi. Große Canyons und kleinere Schluchten sowie Felsformationen unterschiedlichster Formen und Größe sind alles natürliche Erscheinungen und vor allem durch die vulkanische Aktivität und die Kraft des Wassers des Jökulsá entstanden. Der Park bietet zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die riesigen Steinsäulen Karl und Kerling (alter Mann und Weib) und die Wasserfälle Selfoss und Rettarfoss im Jökulsá. Die Gegend Hölmatungur ist reich an vielfältiger Vegetation und es stechen große Kontraste ins Auge. Der Nationalpark ist ideal für Spaziergänge und Erholung im Freien, vor allem für diejenigen, die nicht in Eile sind. Es sind schon einige Tage erforderlich, um das gesamten Reichtum und die vielfältigen Charakteristika der Gegend zu erkunden und zu genießen. Ein Wanderweg durch den Park zwischen Dettifoss und Ásbyrgi dauert fast zwei Tage. Allerdings können auch viele kürzere Strecken gewählt werden weleche die Wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Parks verbinden. Im Sommer wird ein Programm von Veranstaltungen angeboten, bei denen die Besucher aus verschiedene Rundgang Optionen wählen können. Ihre Unterkunft finden Sie in Husavík .


Tag 8

Vielleicht wollen Sie den Tag mit einer Walbeobachtungs Tour beginnen. Husavík ist ein geeigneter Ort dafür und gleichzeitig ein sehr schönes Städtchen. Wie die Sagas uns erzählen, war der schwedische Forscher Garðar Svavarsson der erste Mensch, der feststellte, dass Island tatsächlich eine Insel ist. Er überwinterte 4 Jahre in Husavík vor der Besiedlung durch Ingolfur Arnarson. Náttfari, ein Begleiter von Garðar, entschied sich für eine Weile auf Island zu bleiben und er wird von vielen als der erste dauerhafte Siedler Islands betrachtet. Die Region entsprach in vollem Umfang den Anforderungen der ersten Siedler im Hinblick auf die Qualität des Bodens und somit der Bewirtschaftung für Nahrung. Eine große Zahl der Siedler, die im Landnámabók (=Landnahmebuch), dem Buch von der Besiedlung Islands, erwähnt sind, wurden identifiziert. Viele Grabhügel der ersten Siedler konnten in Süd-Thingeyjarsysla gefunden werden.

Die Quelle der Sagen sind oft lokale Helden wie z. B. Thorgeir Thorkelsson von Ljósavatn, welcher für seine entscheidende Rolle bei der Bekehrung zum Christentum im Jahr 1000 berühmt ist. Es wird erwähnt, dass er es war, der die Bilder der alten heidnischen Götter in einen Wasserfall im Fluss Skjálfandafljót geworfen habe, welcher seitdem den Namen Goðafoss (Wasserfall der Götter) trägt.

Husavík ist die größte Stadt in Thingeyjarsysla, einer wohlhabenden Gemeinde auf der östlichen Seite der Skjálfandi Bucht. Dort hat der schwedische Forscher Garðar Svavarsson den Winter von 870 verbracht. Als Garðar Island im folgenden Frühjahr verließ, blieben dort drei Menschen zurück: ein Mann namens Náttfari zusammen mit einem ungenannten Sklaven und einem Dienstmädchen. Trotz der Erwähnung in den Sagas von Náttfaris Siedlung in Náttfaravik bei der Bucht von Husavík und später in Reykjadalur, gebührt der Verdienst in den Geschichtsbüchern in der Regel Ingolfur Arnarson, welcher vier Jahre später in Reykjavik seine erste Siedlung errichtete.

Husavik war die erste Stadt in Island mit organisierten Whale Watching Touren und ist seit dem die Whale Watching Hauptstadt Islands und Europas. Husavík ist eine saubere und ordentliche Stadt, deren pulsierendes Leben rund um den Hafen stattfindet. Dort befindet sich auch das bemerkenswerte Walmuseum. Die Kirche, 1907 erbaut, steht an der Hauptstraße und ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Straße aufwärts, befindet sich das Museumsgebäude mit seiner Sammlung von mehreren Museen: ein regionales Museum, ein Kreis-Archiv, ein Museum der Naturgeschichte, ein maritimes Museum und ein Foto-und Filmarchiv.

Von Husavík fahren Sie nach Adaldalur und Reykjadalur und dann nehmen Sie die Ringstraße bis zum Wasserfall Goðafoss am Fluss Skjálfandafljót. Von dort gelangen Sie nach Akureyri, der größten Stadt im Norden Islands. Nach einem Aufenthalt in der wundervollen kleinen Stadt Akureyri und im Fjord Eyjafjörður fahren Sie weiter nach Skagafjörður und von dort über die Straße Nr. 1 nach Varmahlið. Unternehmen Sie doch eine Reittour am Abend oder am nächsten Morgen. Die Unterkunft ist in der Nähe von Varmahlið in Skagafjörður.

Optional: Walbeobachtung von Husavik aus (Apr - Okt)


Tag 9

Sie haben die Möglichkeit eines Ausritts am Morgen zu machen oder sogar einer River-Rafting Tour.

In der Nähe von Varmahlið in Skagafjörður befindet sich das Heimatmuseum Glaumbær. Das Museum eröffnete seine Pforten mit der ersten Ausstellung im Jahr 1952 auf dem Bauernhof Glaumbær, welcher bis 1947 noch bewohnt wurde. Das alte Torfhaus bildet die Kulisse für eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt des bäuerlichen Lebens im 18. und 19. Jahrhundert. Auf dem Museumsgelände in Glaumbær befinden sich zwei Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Ashus und Gilsstofa sind zwei gute Beispiele für die ersten Holzhäuser, die in der Region errichtet wurden. Ashus enthält Ausstellungen sowie eine Teestube. Askaffi serviert traditionelle isländische Küche. Komplette Menüs sind ebenfalls nach Vereinbarung erhältlich. Gilsstofa enthält derzeit die Verwaltungsräume der Museen.

Nicht weit von Varmahlið, geht es durch das Hochland über die Hochlandstraße Kjölur (F35) in das südliche Island, vorbei an den Gletschern Myrdalsjökull und Langjökull.Diese schwer zugängliche Straße durch das Hochland ist wirklich nur mit Allradwagen befahrbar. Auf dem Weg können Sie eine entspannte Pause bei Hveravellir einlegen, wo Sie eines der schönsten heißen Quellgebiete in Island bewundern können.* ACHTUNG ! Die Kjolur Straße ist zwischen Oktober und Juni GESCHLOSSEN.

Kjölur, die Hochlandstraße, ist ca. 200 km lang. Die Entfernung von Gullfoss nach Hveravellir beträgt ca. 90 km und die Entfernung von Hveravellir zu Blöndudalur ca. 110 km. Etwa auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Akureyri liegt Hveravellir, einem einzigartigen Naturschutzgebiet an der Kjölur in der Mitte des westlichen Hochlands zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull. Hveravellir ist eines der schönsten geothermischen Gebiete der Welt mit rauchenden Fumarolen und natürlichen Geothermalbädern.

Hveravellir besitzt zwei Häuser zur Unterbringung. In dem einen ist Platz für 33 Personen in Schlafsäcken und in dem anderen stehen Betten für zwanzig Personen, aufgeteilt in 3 Räumen bereit.

Sowohl die Unterbringung in Betten als auch in Schlafsäcken ist möglich. Während der Sommermonate hat ein kleines Restaurant mit Sitzplätzen für 25 Personen geöffnet. Im Winter ist das Restaurant nur für Gruppen mit Reservierung im Voraus verfügbar.

Die Geothermalquellen bei Hveravellir sind einzigartig. Es fließt sowohl heißes als auch kaltes Wasser in den Pool, so lässt sich die Temperatur des Wassers einfach regulieren. Das Wasser ist sauber und hervorragend zum Baden geeignet. Über 20 Personen können bequem gleichzeitig im Pool baden. Der Pool und die gesamte Umgebung sind herrlich und man hat einen wunderschönen Ausblick von den Geothermalquellen auf das Lavafeld Kjalhraun, sowie auf den Gletscher Langjökull. Die Unterkunft befindet sich im geothermal Gebiet Hveravellir im Hochland.

Optional: Reiten entlang des Schwarzen Flusses (ganzjährig)

Optional: Westglaziales River-Rafting in Nordisland (Mai - Sep)


Tag 10

Fahren Sie von Hveravellir nach Süden zum Gletschersee Hvítárvatn. Der See Hvítárvatn umfasst eine Fläche von ca. 30 km². Seine tiefste Stelle beträgt 84 m und ist 421 m über dem Meeresspiegel außerdem befindet er sich am östlichen Rand des zweitgrößten Gletschers Langjökull, im zentralen Hochland. Der Gletscher speist den Fluss Hvítá, in dessen Verlauf der berühmte goldene Wasserfall, Gullfoss, liegt. Am See Hvítárvatn können Sie an einem schönen Tag die spektakulärsten Landschaften erwarten.

Vom Hvítárvatn Gletschersee fahren Sie Richtung Bláfellsháls, von dort aus sind Touren mit dem Schneemobil möglich, jedenfalls wenn das Wetter und die Bedingungen auf dem Gletscher Langjökull gut sind.

Vom Langjökull fahren Sie zum Gullfoss, dem bereits erwähnten goldenen Wasserfall. Der Gullfoss ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes. Der Fluss Hvítá stürzt nach Süden die Klippen hinab. Etwa einen Kilometer oberhalb der Fälle stellt sich eine breite gebogene Drei-Stufen-Treppe ein und dann stürzt er abrupt in zwei Stufen (11 m und 21 m) in eine 32 m tief Erdspalte.

Vom Wasserfall Gullfoss zum Geothermal Gebiet rund um Geysir dauert es etwa 10 Minuten. Das Feld enthält den Großen Geysir und den kleineren aber aktiven Strokkur.

Geysir in Haukadalur ist eine der bekanntesten "spukenden" Quellen der Welt. Der deutsche Begriff "Geysir" oder "Geiser" wurde von dieser heißen Quelle übernommen. Allerdings ist Geysir weder die größte noch die beeindruckendste heiße Quelle weltweit. Es ist vermutlich nur zu der Begriffsübernahme gekommen da Geysir so früh bei den Europäern bekannt war noch vor den anderen. Sobald die heißen Quellen in Yellowstone entdeckt wurden im 19. Jhd. wurden sie umgehend in Form des Nationalparks geschützt.

Wie bereits erwähnt, haben schon oftmals Erdbeben im südlichen Island Geysir angeregt. Dennoch, im Laufe der Zeit sind seine Grundwasserleiter zum Teil verkrustet, der Wasserdruck hat sich verringert und die Ausbruchshöhe und das Ausbruchsintervall haben sich verringert. Im Jahr 1871 schrieb William Morris in sein Tagebuch, dass Geysir in der Regel nur mehr einmal alle fünf bis sechs Tage ausbrach und man annehmen kann, dass seine Aktivität bereits vermindert war. Im Jahre 1895 war die Aktivität vom Geysir fast erlegen. Manchmal dauerte es 3 Wochen zwischen den einzelnen Ausbruchsintervallen. Das große Erdbeben am 10. September 1896 verhalf Geysir zu neuem Leben und für eine Weile spritzte er einmal oder sogar zweimal am Tag und sogar in größere Höhen als zuvor. Zwei bis drei Jahre nach dem Beben nahm dies jedoch langsam wieder ab.

Geysirs launische Art hat seine Bewunderer immer schon fasziniert. Kurz nach der Mitte des 20. Jahrhunderts hatte sich eine Gruppe von Menschen zusammengefunden und Seife in seinen Schlot geschüttet, um daraufhin Stunden lang zu warten. Geysir brach allerdings nicht aus, so dass die Leute das Feld verließen. Nachdem sie außer Sichtweite waren, produzierte Geysir einen seiner spektakulärsten Ausbrüche. Ein paar Wochen später kam eine Gruppe von Kongressabgeordneten, fest entschlossen, wenn nötig für Tage zu verweilen, um die Fontäne von Geysir um jeden Preis zu erleben. Während sie auf dem Weg dorthin waren, wurde bereits Seife verabreicht, so dass sie zumindest einen Teil der Verzögerung bereits hinter sich hätten. Als sie ankamen, war Geysir bereits ausgebrochen und alles was sie noch vorfanden war ein leerer rauchender Schlot.

Strokkur (Butterfass) ist der derzeit größte und aktivste der Geysire in Island. Er bricht in der Regel alle paar Minuten aus, manchmal bis zu einer Höhe von 40 m, in der Regel aber meist weniger als 10 - 20 m.

Vom Geysir Geothermie-Feld geht die Fahrt weiter zum Thingvellir Nationalpark. Thingvellir bedeutet der Isländischen Bevölkerung sehr viel und hat eine große Bedeutung in der nationalen Geschichte. Kurz nach dem Jahr 900 kamen die Menschen hier erstmals zusammen, um eine Versammlung für alle Siedler des Landes einzuberufen. Die Gründung des Parlaments ist gleichzusetzen mit der Gründung der Nation Islands. Und die erste parlamentarische Sitzung im Sommer des Jahres 930 legte den Grundstein für ein gemeinsames kulturelles Erbe und die nationalen Identität werden. Das Althing (oder Alþingi) in Thingvellir war Islands höchste legislative und judikative Gewalt seit seiner Gründung im Jahre 930 bis 1262.

Thingvellir war das Zentrum der neuen isländischen Kultur. Jedes Jahr während der Versammlung der Nationalgemeinschaft strömten die Leute aus allen Teilen des Landes nach Thingvellir, die Besucherzahlen gingen meist in die Tausende. Sie gründeten extra hierfür Häuser mit Wänden aus Torf und Stein und einer temporären Überdachung, um hier drin zu wohnen während der zwei wöchigen Zusammenkunft. Obwohl die Pflichten des Parlaments und die Versammlung der wahre Grund für die zahlreichen Teilnehemer waren, kamen auch jede Menge Schaulustige nach Thingvellir aus einer Vielzahl von Gründen. Märkte, Schwert-Schmiede und Gerber verkauften hier ihre Waren und Dienstleistungen. Clowns und Bierbrauer unterhielten die Leute der Versammlung. Nachrichten aus entfernten Teilen des Landes wurden verbreitet und Spiele und Feste fanden statt. Landarbeiter suchten nach Arbeit und boten ihre Dienste an. Thingvellir war ein Treffpunkt für jedermann in Island, der Grundstein für die gemeinsame Sprache und Literatur wurde hier gelegt, welche eine wesentliche Rolle im Leben der Menschen wurde und es bis heute geblieben ist.

Im Jahr 999 oder 1000, wurde von Islands gesetzgebender Versammlung debattiert, welche Religion sie ausüben sollten: Das nordische Heidentum oder das Christentum. Nach einem Tag und einer Nacht der Stille und Meditation unter einer Felldecke sprach sich der Gesetzessprecher Thorgeir Ljósvetningagoði, ein heidnischer Priester und Häuptling (ein so genannter Gode), für das Christentum aus. Das Heidentum konnte jedoch noch als private Religion praktiziert werden, für diejenigen, die dies unbedingt wollten. Nach dieser Entscheidung wurde Thorgeir selbst ein Christ und warf das Idol seiner Götter in einen Wasserfall, welcher seitdem den Namen Goðafoss (Wasserfall der Götter) trägt.

Der Fluss Oxará war immer schon ein herausstechendes Symbol von Thingvellir, seitdem hier die Versammlungen begannen. Der Fluss wurde in „Allmännerschlucht“ umgeleitet, um den Teilnehmern der Versammlung einen einfachen Zugang zu frischem Trinkwasser zu gewährleisten. Überschwemmungen des Flusses kombiniert mit Bodensenkungen machten es notwendig, die Versammlungen des Gesetzesrates an einen anderen Ort zu verlegen. Vorm Thingvellir Nationalpark fahren Sie nach Reykjavik und Ihrer Unterkunft.

Optional: Gletscherwanderung am Langjokull und Bootstour auf dem Hvitarvatn See (Jun - Sep)

Optional: Schnorcheln während der Mitternachtssonne (Mai - Aug)


Tag 11

Dieser Tag ist von Ihren Flugzeiten abhängig aber falls Sie noch Zeit haben können Sie noch auf dem Weg zun Flughafen in der Blauen Lagune entspannen fall Sie dies nicht schon am ersten Tag getan haben. Oder Sie erkunden die abwechslungsreiche Stadt auf einem letzten Bummel durch die Stadt. Geben Sie Ihren Mietwagen am Internationalen Flughafen in Keflavik ab.

Option: Restaurants in Reykjavik

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Zusätzliche Aktivitäten auf Ihrem Weg - Aktivitäten auf Island
Warum erweitern Sie Ihre Reise nicht um ein weiteres Abenteuer? Unser vertrauenswürdiger Partner und Reiseveranstalter Extreme Iceland bietet eine Vielzahl von Aktivitäten auf ganz Island an.

Hier finden Sie das gesamte Sortiment der angebotenen Aktivitäten von Extreme Iceland.

Die Route dieser Tour (Sommerroute)
Walbeobachtung von Husavik aus- Zwergwale
Holmatungur Region in nord Thingeyjarsysla
Eis von der Jokulsarlon Gletscherlagune
Jokulsarlon Gletscherlagune mit Robbe
Die Blaue Lagune auf Island
Seljalandsfoss Wasserfall im Süden Islands
Skogafoss Wasserfall im Süden der Insel
Orustuholl Hügel, Skaftareldahraun Lavafeld
Myvatn See, Region aktiver Vulkan im Norden
Dettifoss Wasserfall im Jokulsargljufur Nationalpark
Hafragilsfoss Wasserfall im Jokulsargljufur Nationalpark
Westglaziales River-Rafting in Nordisland
Hveravellir geothermal Region - isländisches Hochland
Langjokull Gletscher, zweit größte Eiskappe auf Island
Schneemobil fahren am Langjokull Gletscher
Hvitarvatn See nahe dem Langjokull Gletscher
Gullfoss Wasserfall in der Schlucht des Hvita Flusses
Thingvellir Nationalpark
Reykjaviks meist fotografierte Skulptur, die "Sonnenfahrt".

 

Highlights auf Island - 11 Tage Selbstfahrertour

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