Wikinger Reise - 9 Tage Selbstfahrertour

SELF07 - Übernachtungen in Berghütten oder Zelten

Tauchen Sie ein in Islands einzigartige Natur, einschließlich Nationalparks, großartiger Wasserfälle, atemberaubender Gletscher, imposanten Vulkane und heißen Quellen.

Diese Tour führt Sie für die Dauer von 9 Tagen und 8 Nächten in den Süden Islands. Sie werden all die bekannten Attraktionene im südlichen und westlichen Island erkunden. Unter anderem Reykjavik, den Wasserfall Gullfoss, Geysir und einige andere heiße Quellen, den Nationalpark von Thingvellir, Landmannalaugar die Perle des Hochlands, die wunderschöne geschützte Region Skaftafell, die Gletscherlagune Jokulsarlon und viele andere einzigartige Orte auf der Insel. Natürlich alles auf Ihre Wünsche abgestimmt und für Sie geplant.

Abholung und Abgabe des Mietwagens am KEF International Airport oder in Reykjavikar

Verfügbarkeit:

Juli, August, September

Dauer:

9 Tage / 8 Nächte

Inklusive:

Hochwertiger Mietwagen

Unbeschränkte Freikilometer

Unterkunft in Berghütte oder in Zelten

Detaillierte Reisebeschreibung

Nicht enthalten:

Kraftstoff

Mahlzeiten

Auslandsflüge

Optionale Aktivitäten:

6. Tag: Geführte Gletscherwanderung (Feb-Okt), Segeln auf der Jokulsarlon Gletscherlagune (Apr-Nov)


REISEABLAUF


Tag 1

Der Ablauf des Tages hängt davon ab wann Sie am KEF International Airport ankommen. Wenn Sie Ihren Mietwagen am Flughaven entgegen nehmen wollen müssen Sie dies bei Ihrer Buchung angeben (Es wird ein kleiner Aufpreis erhoben). Holen Sie Ihren Mietwagen ab und fahren Sie zur Blauen Lagune, wo Sie die einzigartige Natur genießen können und sich rundum entspannen. Die Blaue Lagune ist ein natürliches Becken mit geothermischem Seewasser umgeben von einem moosbewachsenem Lavafeld. In Reykjavik könne Sie eines der vielen Schwimmbäder besuchen oder eine Shoppingtour, einen Bummel in der Innenstadt oder eine Sightseeingtour unternehmen. Sie haben außerdem Zeit sich auf den Beginn Ihrer Reise am folgenden Tag vorzubereiten.

Optional: Abendessen in Reykjavik - Restaurants


Tag 2

Falls Sie Ihren Wagen nicht schon am Flughafen bekommen haben erhalten Sie diesen nun und Starten Ihre Reise von Reykjavik aus über den Hellisheidi Bergpass durch die Stadt Selfoss und weiter Richtung Osten wo Sie auf der Straße Nr. 30 weiter bis Fludir fahren. Anschließend nehmen Sie die Nr. 32 die Sie in das Thjorsardalur Tal führt. Thjorsardalur überzeugt mit seiner wunderschönen Natur, halten Sie im bewaldeten Gebiet bei Skridufell und am Wikinger Bauernhof in Stong, wo sich die ersten Siedler Islands aufgrund des fruchtbaren Tals zum Bleiben entschieden, unwissend, dass der friedlich aussehende und schneebedeckte Berg im Süden ein aktiver Vulkan war. Im Jahr 1104 brach der Vulkan Hekla massiv aus und die Siedlung in Thjorsardalur wurde unter vielen Tonnen vulkanischem Geröll und Asche begraben. Im letzten Jahrhundert wurden die bestehenden Überreste des Bauernhofs zusammengesetzt und eine Nachbildung des Bauernhofs angefertigt.

Halten Sie am zweithöchsten Wasserfall Islands, aber bewegen Sie sich vorsichtig am Rand der Schlucht. Sehen Sie sogar den Wasserfall Hjalparfoss (was Helfender Wasserfall bedeutet), ein einzigartiger doppelter Wasserfall, der am Fuß zusammenläuft. Der Name kam zustande, als Reisende auf der trostlosen und verwüsteten Sprengisandur-Route durch das Hinterland in dieses fruchtbare Gebiet kamen und sich ihnen die Möglichkeit bot, ihre Pferde dort grasen und sich erholen zu lassen.

Fahren Sie die Bergstraße F26 nördlich weiter bis nach Hrauneyjar, durch eine Sandwüste und unwirtliches Gelände, mit Blick auf von Menschen gemachte Lagunen in der Nähe von Wasserkraftwerken, dem Vulkan Hekla sowie weiteren Bergen und Gletschern. Wenn Sie sich aufmerksam umschauen, können Sie an einigen Stellen helle Sandschichten ausmachen, die sich beim Ausbruch von Hekla im Jahr 1104 bildeten und sehr viel Weideland im gesamten Land vernichteten.

Nach einer kurzen Fahrtstrecke vom zentralen Hochland Hrauneyjar, biegen Sie auf die Straße F208, Fjallabaksleid nyrdri (die nördliche Route hinter den Bergen), die Sie zu Landmannalaugar bringt, gelegen in einem farbenprächtigen und wunderschönen Gebiet mit Rhyolitbergen. Halten Sie an verschiedenen Stellen, wie dem See Frostastadavatn und Ljótipollur oder auch dem Hässlichen Pool. Trotz seines Namens ist dieser Krater einzigartig beeindruckend und auch die Umgebung ist überdurchschnittlich schön im Vergleich mit anderen natürlichen Phänomenen der Insel.

Sie erreichen Landmannalaugar, eine Oase im Hochland, mit natürlichen heißen Quellen in der Nähre. Ihre Unterkunft dort ist je nach Wunsch eine Hütte oder ein Zelt.


Tag 3

Sie fahren die Bergstraße F208, Fjallabaksleid, durch ein wunderschönes Gebiet mit Bergen, Seen, Sümpfen und Mooren und es gibt einige Flüsse zu durchqueren. Sie erreichen die Straße F235 und dort fahren Sie entlang der Bänke des Flusses Nordariofaera bis hinunter zum Fluss Langisjor. Sie werden einen hohen Berg nahe des Sees bemerken, Sveinstindur, er ragt 1090 Meter in den Himmel. Viele sagen, dass eine Wanderung dort hinauf einem den besten Gebirgsausblick auf ganz Island bietet, denn man überblickt ein großes Gebiet mit dem Vulkan Hekla, den Lakagigar-Kratern, das Skaftareldahraun-Lavafeld und dem Oraefajokull-Gletscher. Und zu guter Letzt der großartige Langisjor See, gelegen zwischen Bergen und Gletschern 20 km lang auf einer Höhe von 670 m über dem Meeresspiegel. Das Wasser ist kristallklar und die Umgebung einzigartig.

Sie fahren danach die Straße in südlicher Richtung zurück und biegen in der Nähe des Sveinstindur-Berges links ab, um zu Ihrer Unterkunft an der Sveinstindur-Hütte zu gelangen.


Tag 4

Sie fahren die Straße zurück und fahren östlich auf die die Straße F208 auf, den ganzen Weg vorbei an Hügeln und Flüssen, bis Sie zur Straße F223 gelangen und sich dort in die vulkanische Schlucht Eldgja begeben. Eldgja und der nahegelegene Laki Krater sind Teil desselben vulkanischen Systems, wie auch der berühmte Vulkan Katla. Eldgja bedeutet "Feuerschlucht" auf Isländisch, er ist an der größten Stelle 270 Meter tief und 600 Meter breit. Der erste dokumentierte Ausbruch 934 war die größte Basaltflut in historischer Zeit, die aus einer 70km langen Kraterreihe floss. Geschätzte 18 km³ Lava ergossen sich aus dem Erdinneren. Die Aerosolwolke, verursacht durch den Ausbruch, überquerte Nordeuropa auf den vorherrschenden Westwinden und trübte und rötete die Sonne. Dies hielt monatelang an. Dem Ausbruch folgte ein sehr kalter Winter, schlechte Ernten im darauffolgenden Sommer, eine schlimme Hungersnot und eine weitverbreitete Epedemie. Der Eldgja Ausbruch setzte eine große Menge Aerosol in der mittleren Stratosphäre frei, die sich hartnäckig hielt.

Ein schöner Wasserfall in der Schlucht, Ofaerufoss ist zu Fuß zu erreichen. Machen Sie einen Spaziergang, entweder in die Schlucht oder laufen Sie am Rand entlang und stellen Sie sich vor, wie die Erde sich öffnete und fließende Lava aus der sehr langen Kraterreihe nach oben an die Oberfläche strömte.

Nehmen Sie die Straße F208 in südlicher Richtung durch die grüne Heide zu Ihrer Unterkunft in der Nähe des Dorfs Kirkjubaejarklaustur.


Tag 5

Sie fahren westlich von Kirkjubaejarklaustur und halten Sie sich auf der Straße F206 die zu den Lakagigar Kratern führt. Diese einzigartige Kraterreihe wurde bei einem der weltgrößten gemischten Ausbrüchen gebildet die dokumentiert wurden. Heutzutage bezeichnet als das Feuer am Fluss Skafta, stieß diese anhaltende Serie von Ausbrüchen durch einen Spalt von 25 km Länge, der sich westlich der Eiskappe erstrekt eine, beträchtliche Menge an Lava und vulkanischer Asche aus.

Der erste Ausbruch begann am 8. Juni 1783 am südwestlichen Ende der Spalten. Lava floss über das Flachland und zerstörte dabei viele Bauernhöfe. Am 20. Juli stoppte sie kurz vor der Kleinstadt Kirkjubæjarklaustur. Dann brachen die Spalten im Nordosten aus. Ab dem 29. Juli bis in den Oktober hinein, floss Lava den ganzen Weg den Fluss Hverfisfljót hinunter und über das Land an seinen Ufern. Obwohl die vulkanische Aktivität dann weniger wurde, bedeutet das nicht, dass auch die Ausbrüche zu Ende waren. Sie endeten erst im Februar 1784.

Der größte Krater in der Reihe ist ein kleiner Tuffberg, der Laki genannt wird, und in der Mitte der Spalte steht. Die gesamte Fläche des entstandenen Lavafelds beträgt 565 km² und enthält ca. 12 km³ vulkanisches Material.

Die Asche aus den Ausbrüchen gelangte sogar nach Europa und darüber hinaus. Die giftige Eigenschaft hatte eine Hungersnot in ganz Island zur Folge. Bis zu 53 % der Rinder, 82 % der Schafe und 77 % der Pferde starben an Vergiftungen oder einem Mangel an Grünfutter. Die Bevölkerung Islands sank auf Grund der Hungersnot um 20 % (10.000) in der Jahren 1783 bis 1786. Äußerst schlechte Ernten, Krankheiten und Desaster folgten dem Ausbruch in Europa diese wurden auf den Partikelstaub zurückgeführt, der hauptsächlich aus Säuretröpfchen und Aschestaub bestand und einen allgemeinen Temperaturfall bewirkte. Es kann sogar argumentiert werden, dass der Ausbruch einer der Gründe für die Französische Revolution im Jahr 1789 war.

Nach dem Ausbruch des Lakagigar, gab es Überlegungen der dänischen Kolonialbehörde die verbleibenden 40.000 Isländer in die Jütland-Heide zu bringen. Zum Glück, wurden ihre Pläne nie verwirklicht.

Der Großteil der Krater ist mittlerweile von Racomitrium-Moos bedeckt und das Gebiert ist heute eine der attraktivsten Landschaften Islands. Nach einer Wanderung auf den Lakagigar fahre Sie in Richtung Osten, südlich des Bergs Blaengur zum See Laufbalavatn. Hier besteht mit der richtigen Ausrüstung die dortigen Höhlen zu besuchen.

Danach fahren Sie den Weg weiter Richtung Süden, entlang des Flusses Odulbruara zur Ringstraße. Ihre Unterkunft befindet sich in der Nähe von Kirkjubaejarklaustur.


Tag 6

Am Rade des Dorfes können Sie zur Kirkjugolf, einer Felsformation die wie ein Kirchenfußboden aussieht aber eine natürliche Formation ist, spazieren. Einen weiteren Halt machen Sie am schönen Wasserfall Foss a Sidu sowie bei Dverghamrar, einer eigenartigen und schönen Säulenformation aus Basalt. Oben auf den Säulen finden Sie würfelartigen Basalt. Man geht davon aus, dass sich die Landschaft am Ende der letzten Eiszeit so geformt wurde. Der Meeresspiegel war zu dieser Zeit noch höher und man geht davon aus, dass die Wellen dieses eigenartige Aussehen der Felsen verursacht haben. Die Felsen von Dverghamrar sind geschützte Naturmonumente. Säulenartiger Basalt entsteht, wenn fließende Lava erkaltet und durch Schrumpfung aufeinander aufbaut. Durch die Bildung von horizontalen Rissen und das sich außen bildende Bruchgefüge resultieren sechsseitigen geformte Säulen. Ein wenig weiter östlich erreichen Sie den alten Bauernhof in Nupsstadur, welcher ein typischer isländischer Bauernhof aus den letzten Jahrhunderten ist. Das bemerkenswerteste Gebäude dort ist wohl die Kapelle eine der wenigen übergebliebenen Torfkirchen auf der Insel. Es wird angenommen, dass die Kapelle zu einer Kirche die um 1650 erbaut wurde gehörte.

Sie fahren östlich auf der Ringstraße zur Jokulsarlon-Gletscherlagune, eine von Islands bekanntesten und beliebtesten Naturwundern. Ein einzigartiger Blick erwartet Sie, wenn Sie dort ankommen ist es, als würden Sie eine Märchenlandschaft betreten. Auf einer großen Gletscherlagune, die bis zum Vatnajökull reicht, schwimmen enorme Eisberge. Ansonsten wird die Landschaft von schwarzem Sand und Felsen dominiert. Die Lagune wird von Ebbe und Flut beeinflusst, was in der Lagune zu einer Mischung aus Salzwasser und Frischwasser führt. Dadurch wird Futter in die Lagune gespült, von dem Seehunde und Eiderenten gleichermaßen profitieren. Ihre Anwesenheit bringt leben in die Region.

Die Lagune begann sich in den Jahren 1934-1935 zu bilden. Der Fluss Jokulsa floss geradewegs nach untern vom Vatnajökull Gletscher, ca. 1,5 km bis zum Ozean. Seit 1950 hat sich der Gletscher mehr und mehr zurückgezogen und eine wachsende Lagune konnte sich bilden. Im Jahr 1975 waren es 7,9 km², sie ist bis heute auf ca. 18 km² angewachsen, da der Gletscher sehr stark schmilzt. Im Durchschnitt fließen 250-300 m³ pro Sekunde durch den Fluss, durch den große und kleine Eisberg regelmäßig vom Rand des Gletschers abbrechen. Eisberge aller Formen und Größen treiben auf der Lagune, die mit 190 m sehr tief ist. Gefrorenes Wasser ist etwas schwerer als Wasser in flüssiger Form, was bedeutet, dass sich nur 1/10 der Eisberge über dem Wasser befinden. Das was über dem Wasser liegt ist oft schon sehr groß, so dass es schwierig ist sich vorzustellen, was darunter liegt.

Der Jokulsa Fluss, der vom Gletscher in den See fließt, wird immer kürzer, weil er durch die Meeresbrandung abgetragen wird. Im Jahr 1998 war er nicht mehr viel länger als 500 Meter. Die Oberfläche der Lagune hat sich stetig abgesenkt, was bedeutet, dass sie jetzt von Flut und Ebbe beeinflusst wird. In anderen Worten bedeutet das, dass wärmeres Wasser dort während der Flut reinfließt, und das Eis viel schneller schmilzt als vorher. Sowohl Lodden als auch Heringe schwimmen in die Lagune und Seehunde folgen ihrem Futter dorthin. Eiderenten fressen die Fische ebendfalls und man kann sie zwischen den Eisbergen umherschwimmen sehen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis auf einem Boot in der Lagune zu segeln, die Farbunterschiede im Eis, wie auch bezaubernde Skulpturen der Natur und das dort gedeihende Tierleben zu beobachten.

Machen Sie eine Bootstour auf der Lagune und Wandern Sie zur Küste hinunter, wo die Eisberge auf das offene Meer hinaustreiben. Es lohnt sich, in westlicher Richtung zurück zum Fjallsarlon-Gletscher zu fahren und die schöne Gegend dort zu entdecken. Von hier aus fahren Sie zum Skaftafell zu Ihrer Unterkunft. Wenn Sie in der Stimmung für eine Wanderung sind, verpassen Sie es nicht, den Svartifoss Wasserfall zu besuch.

Optional in Feb-Okt: Erleben Sie das blaue Eis, geführte Gletscherwanderung

Optional in Apr-Okt: Segeln auf der Jokulsarlon Gletscherlagune


Tag 7

Von Skaftafell fahren Sie die Ringstraße in westlicher Richtung und begeben sich auf die Straße 208. In der Nähe des Bauernhofes Grof biegen Sie auf die Straße 210, die Sie zur Bergstraße F210, Fjallabaksleid sydri (die südliche Route hinter den Bergen) bringt. Falls Sie Glück haben Sie klare Sicht haben, bietet sich Ihnen ein wundervoller Ausblick auf die Gletscher Myrdalsjokull und den außerhalb gelegenen Gletschern, Kotlujokull (ein Namensgeschenk des Vulkan Katla) sowie Sandfellsjokull und Oldufelljokull. Der Myrdalsjokull Gletscher ist der viertgrößte Gletscher auf Island, bedeckt 590 km², und versteckt Katla, einer der aktivsten Vulkane Islands, unter seiner Eisschicht. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1918 statt, durchschnittlich brach er in Abständen von 40 bis 80 Jahren aus- sodass ein Ausbruch bevorstehen müsste. Der Krater hat eine ovale Form von ca. 30 km im Durchmesser und bedeckt ein Gebiet von 110 km². Innerhalb des Kessels ist das Eis einige hundert Meter dick.

Der Vulkan Katla brach 1918 sehr stark aus, allerdings gibt es Hinweise für kleinere Ausbrüche in der Zeit danach. Isländische Vulkanologen erwarten eine erneute Eruption in den nächsten Jahren auf Grund dessen werden der Myrdalsjokull Gletscher und die Katla Caldera sehr genau beobachtet. Da der Vulcan unter einem Gletscher liegt hat er den Ruf einer der gefährlichste Vulkan auf Island zu sein. Sein Gipfel reicht bis zu 1493 Meter in die Höhe und die Fläche des Gletschers Myrdalsjokull beträgt 595 km². Seit 930 wurden 16 Ausbrüche dokumentiert. Die Laki Krater und die Eldgja Schlucht sind Teil desselben vulkanischen Systems somit kann es als eins der kraftvollsten der Welt bezeichnet werden. Bevor die Ringstraße erbaut wurde hatten die Leute Angst die Ebene vor dem Vulkan zu überqueren vor allem wegen den nach einem Ausbruch herabstürzenden Wassermassen und den tiefen Flüssen die überquert werden mussten. Besonders verheerend war die große Flut die nach dem Ausbruch 1918 den Hang hinab spülte. Über die Jahre wurden viele Bauernhöfe davon gespült von den Katlaausbrüchen. Besonders viel Schaden verursachte die von 1311 an. Man erzählt sich, dass ein Bauer mit seinem kleinen Sohn überlebten indem sie sich an einen Eisberg klammerten der später zurück an den Strand gespült wurde. Ein Ausbruch im 18. Jhd. tötete einige Menschen während andere Tage lang auf Bergen festsaßen die auf Grund der Flut die die Ebenen überschwärmmt hatte zu Inseln wurden. Während Katlas letzter Eruption 1918 wurden Eisberge so groß wie Häuser gesehen wie sie ins offene Meer hinaustrieben. In jüngerer Zeit 1955 und 1979 gab es Überschwemmungen obwohl keine Ausbrüche gesehen wurden. Im Jahr 2011 rissen große Wassermassen, die vom Gletscher kamen, die westlich von Vík auf der Ringstraße liegende Brücke über den Fluss Mulakvisl, mit sich. In den folgenden 10 Tagen musste der Fluss mittels einer Fähre überquert werden während eine behelfsmäßige Brücke errichtet wurde.

Ein Gletscherlauf (die wörtliche Übersetzung aus dem Isländischen "jökulhlaup") findet dann statt, wenn ein Vulkan unter einem Gletscher ausbricht. Die Eisschicht über dem Vulkan schmilzt aufgrund der Hitze und bewirkt, dass Wasser einen großen See unter der verbleibenden Eisschicht bildet. Anschließen bricht die instabil gewordene Eisdecke ein oder das Wasser durchbricht die Barriere die es bis dahin zurückgehalten hat. Es folgt eine mehr oder weniger desaströse Überflutung des Landes unterhalb des Bergs.

Folgen Sie dem Straßenverlauf in den Norden des Myrdalsjokull, wo Sie einen Anblick auf den Berg Maelifell (Maß-Hügel) werfen können. Dieser erhebt sich 800 Meter über den Meeresspiegel - ein malerischer Anblick in der schwarzen Wüste. Sie setzen Ihre Tour in Richtung Westen über die Maelifellssandur Ebene fort - diese sollte einfach zu passieren sein, aber seien Sie achtsam, die Flüsse ändern manchmal ihren Lauf und hinterlassen den Sand nass. Folgen Sie der Straße und fahren Sie auf die F233 zum Alftavatn-See, wo Sie die Nacht in einer Hütte verbringen.


Tag 8

Sie folgen der Straße vom Alftavatn See bis zu den Bergen Kaldaklofsfjoll. Der Weg ist steil und muss mit Vorsicht befahren werden, er bietet allerdings schon bei der Fahrt nach oben einen wunderbaren Ausblick auf Hrafntinnusker, der 1128 m hohen Berg, der im Deutschen den Namen "das Zackenriff aus Glaslava" tragen könnte. Der Wanderweg zwischen Landmannalaugar und Thorsmork, der so genannte "Laugavegur", kreuzt dort und einige Wanderer entscheiden sich, eine Nacht in der Hütte der Tourist Association, die 20 Leute beherbergen kann, zu verbringen. Sie wurde 1977 gebaut. Die Umgebung des Berges ist ein sehr farbenprächtiges Rhyolitgebiet mit vielen heißen Quellen, Dampfschloten und kochenden Schlammgruben, für die sich die Wanderung definitiv lohnt.

Hrafntinnuhraun (Das schwarze Glaslavafeld) befindet sich nördlich des Hrafntinnusker. Es ist ein Gebiet mit verschieden alten Lavas, von denen die jüngste einen runden Krater in der Mitte hat, bei dem sich die zähflüssige Lava aufgetürmt hat und einen Hügel bildete. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Obsidian manchmal abgebaut, um Häuser in der Hauptstadt, wie zum Beispiel das National Theater, zu verzieren.

Von Hrafntinnusker folgen Sie der Straße und kommen zur Bergstraße F210, die Sie nach Keldur führt, einem Ort mit Bauernhof und Kirche. Die heutige Kirche wurde 1875 erbaut. An dem Ort, an dem sich der alte Bauernhof immer noch im Schutz des Lavafeldes befindet, gibt große kalte Quellen, auch Keldur genannt, welche den Fluss speisen.

Die Region nördlich von Keldu ist fast ausschließlich ödes, sandiges Lavagebiet. In der Vergangenheit befand sich dort fruchtbares Land und wohlhabende Bauernhöfe. Die Keldur Region ist ca. 20 km lang und 8 km breit und besteht aus den früheren Ländereinen von vier großen Gehöften und einigen abseits gelegenen Höfen. Diese Gebiet war bis 1880 fruchtbares Land und seit her wurden dort Ruinen von 18 Bauernhöfen gefunden.

Laut der Njal's Sage, besetzte der Bauer Ingjaldur Holskuldsson Keldur um das Jahr 1000. Später hatte eine der mächtigsten Dynastien des Landes, die so genannte Oddaverjar, dort ihr Landgut. Der Vater dieser Herrscherfamilie, Jon Loftsson, verbrachte dort die letzten Jahre seines Lebens, und gründete ein Kloster, welches jedoch nicht sehr lange bestehen blieb. Das Herrenhaus des alten Bauernhofes ist sehr alt, das älteste im ganzen Land. Der alte Bauernhof ist für Besucher geöffnet.

Einige Jahre vor Ende des letzten Jahrhunderts wurden die Häuser des alten Bauernhofes repariert, renoviert und Archäologen führten Ausgrabungen durch, welche neue Fakten über einen Weg im Untergrund vom Bauernhof bis zum Bach lieferten.

Schriftliche Quellen aus dem frühen 19. Jahrhundert erwähnen zwei Friedhöfe ca. 2,5 km östlich von Keldur. Seitdem wurden diese Stätten untersucht und von Wissenschaftlerngenaustens unter die Lupe genommen. Sie befinden sich auf beiden Seiten der heutigen Mittelroutenstraße. Einer der beiden Plätze besteht aus den frühen Überresten von vielen Menschen. Unter den gefundenen Artefakten befanden sich drei Speere, ein Hufeisen, ein Hufnagel, ein Trensengebiss und bronzener Schmuck. Die andere Grabstätte gab weniger von sich Preis: Nur ein geschnitzter Knochen, auf dem zwei Tiere der Hirschfamilie an den Blättern eines Baumes knabbern. Diese Gräber könnten die Echtheit der so genannten Njal's Sage untermauern. Gunnar von Hlidarendi und sein Bruder Kolskeggur wurden am Fluss attackiert und töteten im Gegenzug viele ihrer Gegner, wenn auch auf Kosten von Kolskeggurs Leben. Wenn Sie gerne mehr über die Njal's Sage wissen möchten, sollten Sie das Njala Museum im Dorf Hvolsvollur in der Nähe besuchen.

Fahren Sie nach Reykjavik wo Sie die Nacht verbringen werden.


Tag 9

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg zum Flughafen. Falls Sie es am ersten Tag noch nicht getan haben halten Sie an dem Thermalbad der Blauen Lagune und entspannen dort für einige Stunden in den heißen Quellen bevor Sie Ihren Mietwagen am Flughafen abgeben und in den Flieger steigen, entspannt und nach einigen schönen Tagen auf Island.

Optional: Blue Lagoon Thermalbad

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Zusätzliche Aktivitäten auf Ihrem Weg - Aktivitäten auf Island
Warum erweitern Sie Ihre Reise nicht um ein weiteres Abenteuer? Unser vertrauenswürdiger Partner und Reiseveranstalter Extreme Iceland bietet eine Vielzahl von Aktivitäten auf ganz Island an.

Hier finden Sie das gesamte Sortiment der angebotenen Aktivitäten von Extreme Iceland.

Die Route dieser Tour
Landmannalaugar Thermalbad
Landmannalaugar
Frostastadavatn See
Hjalparfoss Wasserfall im Thjorsardalur Tal
Litli Kylingur Berg in der Nähre des Kylingavatn Sees
Aussicht vom Berg Sveinstindur auf den Langisjor See
Reykjaviks meist fotografierte Skulptur die "Sonnenfahrt"
Der Foss a Sidu Wasserfall
Großer treibender Eisberg in der Jokulsarlon Gletscherlagune
Robbe in Jokulsarlon - glatzköpfig ist attraktiv
Svartifoss Wasserfall in Skaftafell - 20 min. Spaziergang
Der Berg Maelifell und die Sandebene von Maelifellssandur
Der Álftavatn See
Wo hin wollen Sie? Kreuzung an der Fjallabak Straße
Blick auf die Berge

 

Wikinger Reise - 9 Tage Selbstfahrertour

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